Transkulturalität im Quartier und in der sozialen Arbeit

Teilprojekt "Transkulturalität in der Jugendhilfe"

Januar 2020 - November 2022

 

Seit Anfang 2020 beteiligt sich das PBW an dem Verbundprojekt "Transkulturalität im Quartier und der Sozialen Arbeit“. Auftraggeberin und Mitgestalterin ist die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport. In dem Teilprojekt „Transkulturalität in der Jugendhilfe“ entwickeln wir in Kooperation mit der Uni Bremen ein praxisnahes Fortbildungskonzept mit transkultureller sowie differenzsensibler Ausrichtung für Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe, bestehend aus mehreren Modulen.

 

Hintergrund des Projekts: Die Jugendhilfe ist im besonderen Maße von gesellschaftlicher Heterogenität betroffen. Die Vielfalt, die sich z.B. hinter den Differenzlinien Migrationshintergrund, Gender, Alter sowie sexueller Orientierung verbirgt, stellt eine zunehmende Komplexität von Sachverhalten dar, mit denen die Mitarbeiter*innen der Jugendhilfe in ihrer täglichen Arbeit konfrontiert werden. Die neuen Fortbildungen sollen dazu beitragen, die damit einhergehenden Herausforderungen im Sinne der Stärkung der Jugendlichen zu bewältigen.

 

Zielgruppe: Mitarbeiter*innen der öffentlichen und freien Jugendhilfe in den Handlungsfeldern §§ 11, 12, 13, 14, 15, 16; 27 ff, 35a SGB VIII und der Jugendgerichtshilfe in Bremen und Bremerhaven

 

Projektaufbau: Im ersten Schritt wird das Paritätische Bildungswerk die von der Universität Bremen entwickelten Basismodule an die Bedarfe der Jugendhilfe anpassen. Anschließend werden unter Berücksichtigung der Ergebnisse des Expert*innen-Workshops und der Anmerkungen und Ergänzungen eines Praxisbeirates die Basismodule von der Universität überarbeitet. Das auf dieser Basis entwickelte Fortbildungskonzept für Fachkräfte der Jugendhilfe wird aus den folgenden Basismodulen und projektspezifischen Zusatzmodulen bestehen:

 

Basismodule:

  • Gesellschaftlicher Wandel
  • Migration
  • Transkulturalität (in Abgrenzung zu anderen Konzepten)
  • Identitätsbildung
  • Kulturalismusfallen
  • Stigmata, Vorurteilsreflexivität und Empowerment

Projektspezifische Zusatzmodule:

  • Intersektionalität
  • Anti-Bias
  • Social Justice

 

 

Mehr Informationen

Weitere Infos zum Projekt TiQusA finden Sie auf der Website der Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport.

Beratung und Anmeldung

Katja Ohlenbusch
Tel:  0421/174 72 38
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Zusätzliche Informationen