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Politische Bildung

 

Mit Argumenten gegen rassistische Aussagen und rechtliche Schutzmöglichkeiten

Aufgrund der verschiedenen Erscheinungsformen rassistischer Aussagen wissen viele nicht, wie sie diese erkennen und ihnen entgegentreten können. Daher ist es wichtig, sich mit rassistischen Begriffen, Aussagen und Argumentationsmustern auseinanderzusetzen. Anlässlich des Internationalen Antirassismustags am 21.03.2021 sollen Interessierte darüber informiert werden, wie man rassistische Aussagen erkennt und welche Möglichkeiten es gibt, um dagegen strafrechtlich vorgehen zu können. Außerdem werden Beispiele besprochen, wie man diesen rassistischen Aussagen mit sprachlichen Argumenten entgegentreten kann.

VA-Nummer 212415
Termin 21.03.2021, 11.00-18.00 Uhr
Ort

Anatolisches Bildungs- und

Beratungszentrum, Bultstr. 1,

28309 Bremen

Leitung

Rahmi Tuncer

(Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Ausländer- bzw. Integrationspolitik der Bundesregierungen gegenüber Türkeistämmigen in Deutschland seit Beginn des Anwerbeabkommens bis heute

Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 das sogenannte Anwerbeabkommen unterzeichnet. Aufgrund dieses Abkommens sind mehrere tausend Türkeistämmige nicht nur in Deutschland angekommen, sondern auch in unserer Stadt Bremen. Viele haben sich inzwischen in Bremen niedergelassen, leben mittlerweile sogar in der vierten Generation hierzulande. Anlässlich der 60-jährigen „Türkenbeschäftigung“ in Deutschland bzw. in der Stadt Bremen soll im Rahmen der Fortbildung den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben werden, sich nicht nur einen Überblick über die Integrationspolitik der Bundesregierungen seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute zu verschaffen, sondern sich auch damit kritisch auseinanderzusetzen und für eine andere Integrationspolitik der Bundesregierungen hinsichtlich der Türkeistämmigen einzusetzen.

VA-Nummer 212416
Termin 21.11.2021, 11.00-18.00 Uhr
Ort

Anatolisches Bildungs- und

Beratungszentrum, Bultstr. 1,

28309 Bremen

Leitung

Rahmi Tuncer

(Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Interreligiöser und interkultureller Dialog vor Ort

Anlässlich des für Muslime heiligen Monats Ramadan sollen die Teilnehmenden nicht nur über die Grundlagen des Islams - darunter besonders über den Fastenmonat Ramadan - informiert werden, sondern es sollen auch die Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit im Rahmen eines interreligiösen Dialoges vor Ort (Beispiel Stadtteil Hemelingen) aufgezeigt und diskutiert werden.

VA- Nummer 212417
Termin

25.04.2021, 11.00 - 18.00 Uhr

Ort

Anatolisches Bildungs- und

Beratungszentrum, Bultstr. 1,

28309 Bremen

Leitung

Rahmi Tuncer

(Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Die Geschichte der Türkeistämmigen in Deutschland bzw. im Bundesland Bremen

Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 das sogenannte Anwerbeabkommen unterzeichnet. Aufgrund dieses Abkommens sind mehrere tausend Türkeistämmige nicht nur in Deutschland angekommen, sondern auch in unserer Stadt Bremen. Viele haben sich inzwischen in Bremen niedergelassen. Anlässlich der 60-jährigen „Türkenbeschäftigung“ in Deutschland bzw. in der Stadt Bremen soll im Rahmen der Fortbildung den Teilnehmenden ein Überblick zur „Türkenbeschäftigung“ seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute gegeben werden.

VA-Nummer 212418
Termin

31.10.2021, 11.00 - 18.00 Uhr

Ort

Anatolisches Bildungs- und

Beratungszentrum, Bultstr. 1,

28309 Bremen

Leitung

Rahmi Tuncer

(Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Soziale und rechtliche Probleme erwerbsloser Menschen

Menschen, die von Grundsicherung oder Arbeitslosengeld leben müssen, sind häufig nicht über ihre Rechte und Pflichten informiert und ungeübt im Umgang mit Ämtern. Bescheide der Ämter sind oft seitenlang und schwer verständlich. Es wird oft nicht verstanden bzw. erkannt, ob sie alle Daten beinhalten und korrekt oder fehlerhaft sind. Hier muss die Beratung der offenen Erwerbslosenberatungsstellen auch Übersetzungshilfe leisten. Der Kurs beschäftigt sich damit, welche sozialen Probleme für die Betroffenen aus dieser Abhängigkeitssituation resultieren, welche Unterstützung gegenüber den Ämtern notwendig ist und wie sie unter den gegebenen Bedingungen individuelle und soziale Handlungs-kompetenz erlangen können, um Ihre Angelegenheit auch selbstständig bewerkstelligen zu können. In Kooperation mit der Aktionsgemeinschaft arbeitsloser Bürgerinnen und Bürger e.V. (AGAB)

VA-Nummer

212419 - 1. Halbjahr 2021

212420 - 2. Halbjahr 2021

Termin

1x pro Monat - Do, 15.00 - 18.15 Uhr (4 UE pro Termin)

1. Halbjahr: 04.02.2021 - 03.06.2021 (5 Termine = 20 UE)

2. Halbjahr: 01.07.2020 - 09.12.2020 (6 Termine = 24 UE)

Ort AGAB e.V., Grenzstr. 122, 28217 Bremen
Leitung

Thomas Beninde

(juristischer Mitarbeiter der Beratungsstelle AGAB)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Die Geschichte der Fluchtbewegungen aus der Türkei nach Deutschland bzw. in die Stadt Bremen

Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei wurde am 30. Oktober 1961 das sogenannte Anwerbeabkommen unterzeichnet. Aufgrund dieses Abkommens sind mehrere tausend Türkeistämmige nicht nur in ganz Deutschland angekommen, sondern auch in unserer Stadt Bremen. Viele haben sich inzwischen in Bremen niedergelassen, leben mittlerweile sogar in der vierten Generation hierzulande. Anlässlich der 60-jährigen „Türkenbeschäftigung“ in Deutschland bzw. in der Stadt Bremen soll im Rahmen der Fortbildung den Teilnehmenden die Möglichkeit gegeben werden, sich auch einen Überblick zu Fluchtbewegungen und Fluchtursachen aus der Türkei seit Ende der 60er Jahre des letzten Jahrhunderts bis heute zu verschaffen.

VA-Nummer 212421
Termin 12.12.2021, 11.00 - 18.00 Uhr
Ort

Anatolisches Bildungs- und

Beratungszentrum, Bultstr. 1,

28309 Bremen

Leitung

Rahmi Tuncer

(Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Vom Gastarbeiter zum ausländischen Mitbürger - 60 Jahre Arbeitsmigration aus der Türkei

1961 schlossen die Republik Türkei und die Bundesrepublik Deutschland ein Anwerbeabkommen, wodurch junge Menschen aus der Türkei zum Arbeiten nach Deutschland kommen konnten. Zwischen 1961 und 1973, bis das Abkommen von Deutschland aufgehoben wurde, kamen fast eine Millionen „Gastarbeiter*innen“ aus der Türkei in die Bundesrepublik. Was sah der Vertrag vom 1961 vor und was ist tatsächlich aus den einstigen Gastarbeiter*innen geworden? Mittlerweile geht die vierte Generation der Türk*innen hier zur Schule.

VA-Nummer 212410
Termin 12. - 13.06.2021, 10.00 - 17.00 Uhr
Ort anders wohnen e.G., Grünenstr. 17, 28199 Bremen
Leitung Orhan Çalışır

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Die Gastarbeiterinnen

Unter den fast eine Million Arbeitsimmigrant*innen aus der Türkei, die zwischen 1961 und 1973 in die Bundesrepublik kamen, waren ungefähr 150 Tausend Frauen. Sie kamen alleine und wurden im Billiglohnsektor wie Nahrung, Textil und Elektroindustrie in der Regel am Fließband beschäftigt. Im Vergleich zu den Männern waren sie jünger, meistens zwischen 18 und 25 Jahren. Viele hatten ihre Kleinkinder bei den Großeltern gelassen. Um für die Familie zu sorgen und für eine bessere Zukunft für ihre Kinder, gingen sie in die Fremde, wie damals das Ausland von den Arbeiter*innen bezeichnet wurde. Jetzt sind sie Großmütter und leben zwischen ihrer Heimat in der Türkei und Deutschland, wo sie ihre Kinder und Enkelkinder haben. Wie war es damals für sie, als ganz junge Menschen in die Fremde zu gehen?

VA-Nummer 212411
Termin 11. - 12.09.2021, 10.00 - 17.00 Uhr
Ort anders wohnen e.G., Grünenstr. 17, 28199 Bremen
Leitung Orhan Çalışır

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Das Bundestagswahlprogramm der demokratischen Parteien hinsichtlich der Integrations- und Flüchtlingspolitik für die Jahre nach der Regierungsbildung ab Herbst 2021

Anlässlich der Bundestagswahl im Herbst 2021 soll den Teilnehmenden - besonders Migrant*innen aus Dritt- und EU-Ländern - die Wahlprogramme der demokratischen Parteien hinsichtlich Migration, Integration und Flucht vorgestellt werden. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit zur inhaltlichen Diskussion, in der es auch darum geht, wie wichtig eine Teilnahme von Migrant*innen an der Bundestagswahl ist.

VA-Nummer 212412
Termin 19.09.2021, 11.00 - 18.00 Uhr
Ort Anatolisches Bildungs- und
Beratungszentrum e.V., Bultstr. 1, 28309 Bremen
Leitung

Rahmi Tuncer

(Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)

Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Wie gehe ich damit um, wenn ich mich mit rassistischen und faschistischen Aussagen besonders in Zeiten von Wahlen konfrontiert sehe?

Wie während jeder Bundestags- oder Bürgerschaftswahl werden auch im Herbst 2021 die Stimmen lauter, die mit faschistischen Aussagen Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen hinsichtlich des Zusammenlebens angreifen. Im Rahmen der Fortbildung sollen die Teilnehmenden (besonders aus dem Migranten- und Geflüchtetenmilieu) in die Lage versetzt werden, sich mit ihren eigenen Standpunkten und Argumentationen in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen bzw. Kampagnen dagegen, auch in der Muttersprache, zu starten.

VA-Nummer 212413
Termin 12.09.2021, 11.00 - 18.00 Uhr
Ort Anatolisches Bildungs- und
Beratungszentrum e.V., Bultstr. 1, 28309 Bremen
Leitung Rahmi Tuncer (Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)
Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

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Anlässlich des weltweiten Flüchtlingstages am 20.06.2021: Die Abschottungspolitik gegen Geflüchtete und Migrant*innen in Deutschland bzw. Europa

Anstatt auf EU - Ebene eine Migrations- und Flüchtlingspolitik zu betreiben, die sich auf die Menschenrechte stützt, setzt die Europäische Union immer mehr auf Abschottung und Abwehr von Migrant*innen und Geflüchteten, u.a. auch in Deutschland. Nicht nur durch die „Frontex-Beamten“ an den EU - Landesgrenzen, durch Mauern, Stacheldrähte, patrouillierende Schiffe auf dem Mittelmeer, sondern auch durch unmenschliche Abschiebepraktiken im Inland wird es Geflüchteten bzw. Schutzsuchenden immer schwerer gemacht, überhaupt Europa zu erreichen. Im Mittelmeer sterben fast täglich Menschen beim Versuch, Europa zu erreichen. Anhand von Dokumentationsfilmen und dazugehörigen Informationen soll diese unmenschliche Migrations- und Flüchtlingspolitik entlarvt sowie Wege der Solidarität für Migrant*innen und Geflüchtete aufgezeigt werden, um Europa in Sicherheit erreichen und sich in Deutschland ein Leben in Sicherheit aufbauen zu können.

VA-Nummer 212414
Termin 20.06.2021, 11.00 - 18.00 Uhr
Ort Anatolisches Bildungs- und
Beratungszentrum e.V., Bultstr. 1, 28309 Bremen
Leitung Rahmi Tuncer (Dipl. Sozialwissenschaftler und Integrationsberater)
Kosten keine

Ansprechpartnerin:

Merle Pajenkamp

Tel. 0421/17472-41

E-Mail:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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